Möchte man einen französischen Text ins Deutsche oder umgekehrt übersetzen, sollte man dabei einige Aspekte beachten. Einer der Hauptunterschiede zwischen der deutschen und der französischen Sprache, ist die grundverschiedenen syntaktischen Struktur. Wohingegen im traditionellen, deutschen Satzbau das Verb häufig erst am Ende der semantischen Einheit erscheint, steht es im Französischen überwiegend am Anfang. Aus diesem Grunde ist es immer notwendig, immer die genaue Bedeutung des Satzes verstanden zu haben, um ihn folgerichtig zu übersetzen. Ein weiteres Hindernis sind einige spezielle, grammatikalische Strukturen, wie beispielsweise das gérondif oder das participe présent, bei deren Übersetzung man teilweise auf Paraphrasen zurückgreifen muss. Eine besondere Hürde stellt die richtige Verwendung der verschiedenen Akzentformen (accent circonflexe, accent graphe, accent d'aiguille) besonders bei der Konjugation von Verben dar. Es ist also daher empfehlenswert, neben einem handelsüblichen Übersetzungsmedium wie zum Beispiel einem Wörterbuch, auch noch eine Grammatikübersicht bzw. eine Verbtabelle griffbereit zu halten.